Amberger Zeitung - 22.01.2009
Ein
Konzertereignis im XXL-Format
Klassik-Open Air zum Stadt-Jubiläum
nicht auf dem Berg, sondern im Maltesergarten:
Große logistische Aufgabe
Amberg. (eik) Auch konzertant sollte das Jubiläumsjahr „975 Jahre Amberg“ etwas Besonderes bieten: So beschreibt Thomas Appel, der musikalische Leiter des Klassik-Open Airs im Maltesergarten, die Grundidee des Projekts.
Dazu gehörte auch, mehrere Amberger Klangkörper für ein gemeinsames Konzert zusammenzubringen. Dieses sollte ursprünglich mit dem Stadt-Schauspiel, dem „Amberger Welttheater“, auf dem Mariahilfberg aufgeführt werden – um die nötige Logistik gleich doppelt nutzen zu können, erklärt Appel.
An sich „eine klasse Idee“, doch dann habe sich schnell gezeigt, dass es extrem schwierig wäre, auf dem Berg eine ebenerdige Bühne für ein großes Orchester zu bauen – und dies auch noch im Wechsel mit dem Schauspiel, das andere Bauten benötige. Deshalb wurden beide Veranstaltungen doch getrennt – sowohl zeitlich als auch räumlich: Das „Welttheater“ läuft im Mai/Juni auf dem Berg, das Klassik Open Air im Juli im Malteserinnenhof.
Ein großer Vorteil ist laut Appel, dass man dort eine überdachte Bühne für das Orchester errichten könne – auf dem Berg undenkbar. Ein wichtiger Punkt bei einem Freiluft-Konzert angesichts der wertvollen Instrumente: „Ein Flügel in freier Wildbahn“ sei schlichtweg ein Alptraum. Logistisch wird den Beteiligten einiges abverlangt – von der Statik bis zur Beleuchtung: „Das merkt ein normaler Konzertgänger gar nicht, was da im Vorfeld an Arbeit drin steckt.“
Das gelte besonders für ein Open Air – und je mehr Leute auf der Bühne stünden, desto größer sei der Aufwand, erklärt Appel und spricht von einem „Konzert in XXL-Ausführung“.
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Letztes Update: 2009-01-22